Die Nacht war ruhig und angenehm. Nach dem Frühstück ging’s an den Strand La Canata, einem wunderschön gelegenenen Naturstrand, der von hohen Felsen und Macchia umgeben ist. Die Kieselsteine sind hübsch und im Meer gibt es bunte Fische zu sehen. Alles war gut - wenn es ein wenig kühler wäre, würde es noch besser sein. Ich bin die über 100 steilen Stufen, die vom Strand zum Campingplatz führen, am Mittag tatsächlich zum ersten Mal hinaufgekraxelt, um kalt zu duschen. Das Meer ist zu warm, um erfrischend zu sein. Wenigstens schwitzt man im Wasser nicht! Nach dem heissen Sommer am Thunersee hab ich wohl auch genug geschwitzt für dieses Jahr, aber das konnten wir bei der Reservierung im Januar ja nicht ahnen.
In der Dämmerung spazierten wir den langen Sandstrand von Lacona entlang, trafen viele andere Hunde und Wilma genoss es, durch den Sand zu toben.
Das schwindene Licht über dem Meer in seinen sanften Pastelltönen, der Blick auf die Insel Montecristo, die Silhouetten der Schirmpinien auf den Klippen und die vielen kleinen Lichter vom Campingplatz, die zwischen den Bäumen funkeln, das ist es, was wir lieben. Es ist einfach ein Paradies, welches wir mit immer mehr Menschen teilen. So ist das.