Dieser Baum ist ein Traum. Eine Sumpfzypresse und gleich daneben eine Weide stehen am Strand, der vor der grossen Trockenheit vielleicht regelmässig überflutet war. Ich hing dort zwischen Weidenstamm und Zypressenast schon wieder herum und las, den ganzen Vormittag. Manchmal hing auch Bruno und ich sass daneben im Campingstuhl, das war die Abwechslung.
Gegen 16 Uhr kam Bewegung in den Tag, Roman war losgefahren nach Locarno und holte dort Monia und Fionn vom Bahnhof ab. Plötzlich waren wir zu acht unter der Zypresse, deren Äste vor der Sonne schützen und eine Höhle inmitten des bunten Strandlebens bilden, die gross genug für uns alle war. Im Zentrum unserer Familie stand der kleine Schatz, er fragte und freute sich, er probierte aus und war fröhlich, er behauptete sich und war neugierig und schlau. Wir alle lieben ihn und er macht uns glücklich mit seinem Charme. Was für eine Freude, dass wir zusammen hier in Cannobio sind und ein paar schöne Tage vor uns liegen!
Am Abend gab es Pizza-Picknick am Strand, bis uns irgendwann die Mücken verjagten.