23 Jul
23Jul

Um 10 Uhr waren wir schon alle am Anleger von Cannobio, wir wollten mit dem Schiff zum nächsten schönen Ort am See fahren. Das dauerte nur zwanzig Minuten. Die Fahrt war toll, denn die Sicht vom Wasser auf die wunderschönen bunten Häuser von Cannobio und vor allem der Blick auf die Villen, die sich am Ufer des Lago Maggiore präsentierten, lud zum Träumen ein. Es gibt keine Bausünden, nur die befahrene Uferstrasse schränkt den Wohn- oder Ferientraum etwas ein. 

Angekommen in Cannero liess das Staunen nicht nach. Der Ort ist sehr herausgeputzt und bietet einige Luxushotels in erster Reihe mit gediegenen Restaurants. Die kleine Altstadt ist charmant und ruhig, die Stimmung ist ganz anders als in Cannobio. 

Nach dem Besuch einer kleinen Töpferei und einem Snack am Anleger ging’s auch schon zurück nach Cannobio, wo ich den Nachmittag am Strand verbrachte. Bruno, Roman, Fionn und Monia spielten Paddle - bei der Hitze! 

Auch heute flogen den ganzen Tag die Löschflugzeuge über uns hinweg. Das Feuer ist den dritten Tag nicht unter Kontrolle. Die Flugzeuge vom Typ Canadair können ca. 6000 Liter Wasser aufnehmen. 

Roman fuhr mit uns zum Aperitivo mit dem Auto den Berg hinauf, viele Kurven, bis nach Sant‘ Agata. Dort stehen eine Kirche, ein paar Häuser und die Aussicht ist grandios. Der See, Cannobio und die umgebende Landschaft waren noch einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen. In der Bar El Calisot gab’s Aperol Spritz und Bruschette. 

Abends assen wir Pasta bei Recordatis im Bungalow, Monia und Fionn fehlten (Monia kränkelte). Und morgen ist dann schon der letzte Tag unserer Familienferien, jaul!

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