Es war endlich wieder soweit! Drei Jahre ist es her, dass wir in Portoferraio von der Fähre gerollt sind, über den kleinen Pass nach Lacona (mit der Musik von Othmar Lieberts Havana Club voll laut aufgedreht im Ohr und aus dem Fenster laut rufend: Hallo! Wir sind wieder daaaa!) gefahren sind. Es war wieder ein besonderer Moment, die Bucht von Lacona vor sich zu erblicken, am Horizont Montecristo im glitzernden Mittelmeer.
Doch zurück auf Anfang. Um 4 Uhr ging der Wecker, wir fuhren los nach Kandersteg und dort erwartete uns eine lange Kolonne. Den direkten Autozug nach Iselle verpassten wir um 3 Fahrzeuge und dann warteten wir ein Stündchen, bis wir einen Platz bis Goppenstein hatten. Im Morgengrauen waren wir auf dem Simplonpass. Da sahen wir richtig viele Camper, die wohl schon Freitagabend die erste Alpenkette hinter sich gelassen hatten und dadurch Vorsprung und dank einer sternenklaren Nacht einen tollen Ferienstart hatten.
Um kurz nach drei waren wir in Piombino, um fünf hörten wir laut Havana Club und ich grölte aus dem Fenster: Elba! Wir sind wieder da! Und dann erreichten wir den Camping Stella Mare, zum siebzehnten Mal oder so, ich drückte Elisabetta an der Rezeption, danach Nicole von der Bar und Riberto sortierte auch immer noch sein Gemüse im Lädchen und freute sich, uns wiederzusehen. Es ist ein Nachhausekommen und das ist schön.
Gestern hatte ich noch einen kleinen Unfall, ich stürzte aus der Pusseline auf die Strasse, landete schön auf Händen und Knien, Kopf und Brille blieben ganz, aber die Knie bluteten ein wenig und die Handgelenke tun nun weh, weil sie eine grosse Last (mich, eine Oma mit Pfunden rundherum) abfedern mussten. Keine Brüche, aber Schmerzen versalzen mir ein wenig die Ferien, es wird aber bestimmt bald besser.
Bruno und Wilma sind fit und wir freuen uns auf sieben Tage Elba!