14 Apr
14Apr

Schönstes Wetter begrüsste uns am Morgen, Vogelgezwitscher machte die Luft fröhlich und Bruno servierte mir ein petit déjeuner par exellence. Sogar die Duschen waren ok. Dieser Campingplatz bietet alles, was wir mögen und es gibt absolut nichts auszusetzen - hier werden wir hoffentlich nicht das letzte Mal sein. Nun wollten wir aber los, obwohl ein Tag bei der Pusseline auch reizvoll gewesen wäre. 

Den Radweg mussten wir leider bald verlassen, ein Stück befahrene Strasse folgte, dann bogen wir wieder auf ein Seitensträsschen ab und es ging in Serpentinen hinauf zum Ort Bormes-les-Mimosas. Was für ein schmuckes Städtchen! Umgeben von Palmen, Oliven, Zypressen, Korkeichen, Schirmpinien und Palisanderbäumen und geschmückt mit bunt blühenden Stauden und Blumen in riesigen Terracottakübeln winden sich Gassen und Treppen durch verschachtelt aneinander gereihte hübsche alte Häuser. Immer wieder fingen unsere Nasen den Duft von Jasmin und Orangenblüten ein. In Läden, Restaurants und Galerien waren alle sehr freundlich, es war ein entspannter Tag! Wir träumten davon, hier zu wohnen, am Liebsten in der alten Mühle, die geschmackvoll renoviert ist und eine wunderschöne Tür besitzt. 

Zurück fuhren wir eine Strasse durch die Hügel und Wälder, Rennradfahrer (nur Männer) kämpften sich die Serpentinen hinauf und leider gab es stückweise auch Autoverkehr. Die Aussicht auf die Küste mit den Inseln Levant, Port-Cros, Bagaud und Porquerolles war herrlich. Nur der Küstensaum ist dicht besiedelt, ansonsten erblickt man dunkelgrüne Hügel (darum auch Massif des Maures = schwarzes Gebirge), am Wegesrand blühten Schopflavendel, weisse und rosarote Zistrosen und Ginster. Nur Mimosen sahen wir fast keine, komisch.

Zurück auf dem Camping legten wir uns in die Sonne, bis es plötzlich zuzog und anfing zu tröpfeln. Na, sowas. Zum Glück ist es auch drinnen gemütlich.

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