13 Apr
13Apr

Von Albenga passierten wir zum vierten Mal die Grenze nach Frankreich und sahen erneut auf Menton hinunter - wirklich schön! Heute fuhren wir weiter, nach drei Stunden erreichten wir La Londe-les-Maures. Das letzte Stück der Reise ging es auf einer kurvigen kleinen Strasse durch das Massif des Maures, das war sehr schön. Überhaupt ist es landschaftlich doch um einiges schöner als im westlichen Ligurien, ausserdem gab es sehr schöne, saubere und grüne Rastplätze auf der Strecke. Nachdem wir unsere Vorräte im Biocoop von La Londe aufgefüllt hatten, ging es noch kurz weiter, bis wir den Camping Manjêstre, der inmitten der Weinberge und Korkeichenwälder liegt, erreichten. Der Platz ist ein Traum, wir stehen allein, der Blick auf die grünen Hügel und den direkt am Zaun beginnenden Weinberg mit seinen frisch gesprossenen ersten Blättern ist toll, ausserdem führt direkt neben unserem Platz der Radweg nach Le Lavandou vorbei, also der Weg ans Meer. Ein weiterer hübscher Ort, zu dem auch der Campingplatz gehört, ist Bormes-les-Mimosas, dorthin brachte Napoleon III einst Mimosen aus Mexiko mit, seitdem ist der Name Programm. Die Geschichte des Ortes begann aber schon sehr viel früher. Es ist eine Besiedelung aus der Keltenzeit nachgewiesen, im Mittelalter wurde Bormes von den Sarazenen überfallen, danach von den Korsaren niedergebrannt, auch von den Spaniern, den Mauren und dem Genueser Andrea Doria. Immer wieder wurde es aufgebaut und ist heute ein touristischer Ort. Morgen wollen wir mal schauen, was in Bormes los ist. 

Der vorausgesagte Regen kam bisher nicht, aber es ist bewölkt und windig.  

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